Über mich

Über mich

Thomas Hoppe

Thomas Hoppe

Das Licht der Welt erblickte ich 1959 im beschaulichen Eschwege an der Werra. Durch die Familienplanung verschlug es meinen Vater, der bis dahin beim Bundesgrenzschutz in Eschwege tätig war, nach Hamburg zu Länderpolizei. Auch ich war 40 Jahre im Polizeidienst tätig.

Erinnerungen:

Meine Mutter und ich zogen 1963 nach. Südlich der Elbe bezogen wir unsere Wohnung in Fischbek-Neugraben.

Nördlich der Bundesstraße 73 befand sich das Fischbeker Moor. Dort hatten meine Eltern über viele Jahre ihren Nutz-Kleingarten.

Südlich der B 73 befand sich die Fischbeker Heide. Die Natur war mein größter "Spielplatz".

Ich erinnere mich heute noch, dass der Himmel im Moor voller Kiebitze war, die Wiesen saftig grün mit gelben Blüten durchzogen. Auf den Weiden waren noch Kühe und Pferde zu finden. Oft genug berichtete mein Vater von Rettungseinsätzen mit der Feuerwehr, weil Tiere im Moor hilflos eingesunken waren.

Es gab keine Monokultur. Getreidefelder waren voll mit Mohn- und Kornblumen.

Das war, bevor die Wasserwerke das Fischbeker Moor nahezu gänzlich trocken legten!

In der Heide waren wir oft unterwegs, um Pilze zu sammeln. Pfifferlinge, Butterpilze, Rotkappen, Steinpilze und Maronen gehörten zur sicheren Auswahl. Es gab sie mannigfaltig und es wurde nachhaltig geerntet. Achtsam, mit dem Messer und mit Rücksicht auf die Natur.

Heute, wo es kaum noch Pilze gibt, sind Sammler unterwegs, die trotz erlassener Verbote und Regeln ohne Rücksicht und Verantwortung durch die geschützte Heide laufen.

Ich entsinne mich noch an "blaue Hänge" in der Heidehügellandschaft. Blau, weil die Heidelbeersträucher voller Früchte waren. Der Sonntagskuchen mit Blaubeeren war bis in die Mitte der 60er-Jahre gesichert. Die Sträucher gibt es immer noch. Nur Beeren sind keine oder nur sehr wenige an den Sträuchern.

Gerüche der Jahreszeiten. Da wir als Schulkinder bei Wind und Wetter unterwegs waren, es keine Schulbusse und "Elterntaxis" gab, war das noch wahrnehmbar. Und es blieb mir in Erinnerung.

Wo ich in jeder Wetterlage auch wieder an frischer Luft und freier Natur unterwegs bin, entdecke ich diese Sinne wieder.

Als es wieder Zeit gab, die Stätten der Erinnerungen aufzusuchen stellte ich mit Erschrecken fest, welche negativen Veränderungen stattgefunden haben.

Offensichtlich habe ich nie mein Interesse an der Natur verloren. Diese schönen vergänglichen Bilder, die ich zwischenzeitlich immer wieder fertigte, möchte ich hier teilen.

Ich bin dabei ganz weit entfernt von einer Professionalität und beanspruche auch nicht das Prädikat eines Landschaftshobbyfotografen. Aber Augenblicke in und aus der Natur festzuhalten und diese anderen Betrachtern zur Verfügung zu stellen, das ist Gegenstand dieser Website.

Augenblick

Mein sind die Jahre nicht, die mir die Zeit genommen;

mein sind die Jahre nicht, die etwa mögen kommen;

der Augenblick ist mein, und nehm' ich den in acht,

so ist der mein, der Zeit und Ewigkeit gemacht.

[Andreas Gryphius (1616 - 1664), eigentlich Andreas Greif, Syndikus der Glogauer Stände, deutscher Dramatiker und Lyriker]

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